Religionspädagogik in Grund- und Förderschule

Frage-Kultur für Gemeinde und RU

Wenn Kinder lernen, selbst Fragen zu erdenken und tiefer nachzufragen, bekommen biblische Themen eine neue Tiefendimension. Die Fortbildung zeigt, wie Kinder das Fragen erlernen können. Fragen der Kinder beleben das Lernen und machen es bedeutsam. Sie sind ein besonderes Denkwerkzeug für ein vertiefendes Eindringen in die großen Themen von Glauben und Leben. Kreatives Gestalten kommt in den Blick, wenn gestaltend auf offene Fragen Antworten gesucht werden. Die Frage-Kultur erweitert die Möglichkeiten des Theologisierens mit Kindern um eine neue Dimension.

Wer ist Jesus – was denkst du?

Nachdenken über Jesus steht im Mittelpunkt dieser Fortbildung. Wir arbeiten daran, wie Kinder ihr eigenes Konzept von Jesus entwickeln können: Was hat Jesus mit Gott zu tun? Wie soll man sich das vorstellen – Gottes Sohn? War Jesus nur ein guter Mensch? Woher hatte er die Kraft für die Wunder? Ein entwickeltes Jesus-Konzept, über das Kinder selbst nachgedacht haben, ist eine solide Grundlage für den späteren Glauben als Jugendliche.

Beten im Religionsunterricht und in der kirchlichen Arbeit mit Kindern

Welche Möglichkeiten und Funktionen hat das Beten im Religionsunterricht im Vergleich mit kirchlichen Angeboten für Kinder? Dieser Frage geht die Fortbildung nach. Für die praktische Arbeit wird u.a. eine Gebetskartei eingeführt und das Arbeiten damit erprobt. Weitere Praxismaterialien werden vorgestellt.

Vertiefende Unterrichtsgespräche

Damit Kinder nach einer biblischen Geschichte ins Gespräch kommen, brauchen sie motivierende Fragen und Impulse. Motivierend ist alles, was mit den Erfahrungen der Kinder zu tun hat und Raum für eigene Gedanken gibt. Hierzu erproben wir in der Fortbildung, wie Fragen und Impulse gefunden werden, die den Kindern ein aktives Nach- und Weiterdenken der Geschichte ermöglichen. Vertiefende Unterrichtsgespräche münden ein in kreatives Gestalten, bei dem Kinder ihre eigenen Interpretationen ausdrücken und kommunizieren.