Elementarpädagogik

Abrufangebote für Teamtage und trägerinterne Fachtage

„Jedes Kind hat ein Recht auf Religion“ – Religiöse Bildung in Kitas gestalten

Anspruch des sächsischen Bildungsplanes auseinander, den existentiellen Fragen von Kindern professionell begegnen zu können. Die Teilnehmenden haben Gelegenheit die eigenen Werte und Weltanschauungen zu reflektieren und diese in Beziehung zu den Rahmenbedingungen (z.B. Profil der Kita, Trägervorgaben) zu setzen. Daraus können sich (erste) konzeptionelle Schritte für ein gemeinsames Grundverständnis religiöser Bildung in der Kita ergeben. In einem zweiten Teil erhalten die Teilnehmenden „Handwerkszeug“ für die Praxis: Übungen für Gespräche mit Kindern über religiöse Fragen, Austausch über hilfreiche Materialien und Medien. Fokus liegt dabei auf einer alltagsintegrierten religionspädagogischen Arbeit.

Geeignet für:
Teams, die sich gemeinsam auf den Weg zur eigenen religiösen Sprachfähigkeit machen wollen, aber auch für die Profilentwicklung konfessioneller Kitas

Zeit:
ca. 6 Stunden

„Wahrnehmen – Deuten – Handeln“ – Die Themen der Kinder erschließen

Diese Fortbildung ist für Sie das Richtige, wenn Sie

immer noch oder immer wieder über die Einfälle und Fragen der Kinder staunen können,
sich nicht davor scheuen, eigene Sichtweisen/ Deutungen auch mal zu hinterfragen,
schon immer wissen wollten, welche religiösen Fragen sich hinter einem Papiertaschentuch verbergen.
Mit unterschiedlichen Methoden wird der Frage nachgegangen, was eigentlich unter „integrierter Religionspädagogik“ zu verstehen ist und welche Möglichkeiten wir dabei in uns tragen bzw. in unserem Arbeitsalltag haben.

Geeignet für:
Teams, die zum Thema Religiöse Bildung schon konzeptionell gearbeitet haben und praktische Anregungen für die Umsetzung suchen, für Teamtage oder als Workshop für Fachtage

Zeit:
ca. 3 Stunden

Religionssensible Elternarbeit

In Kindertagesstätten begegnen sich Kinder und Familien aus verschiedenen Kulturkreisen, mit unterschiedlichen Lebenshaltungen und Weltanschauungen. Für den Aufbau einer vertrauensvollen Erziehungspartnerschaft bedarf es hier einer großen Sensibilität seitens der Fachkräfte: Wie geht die Kita mit weltanschaulicher Vielfalt um? Wie kann das eigene Profil einladend gestaltet und vermittelt werden? Wie gelingt es, die Eltern „ins Boot zu holen“?

Die Fortbildung vermittelt grundlegende Kenntnisse zur religionssensiblen Arbeit und Anregungen zur praktischen Umsetzung in der Kita. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, die Inhalte in Beziehung zum eigenen Arbeitsalltag zu setzen und Ideen für konkrete Situationen zu entwickeln.

Geeignet für:
Teamtage und Fachtage (Workshopcharakter)

Zeit:
ca. 3 Stunden

Umgang mit Tod und Trauer in der Kita

Sterben, Tod und Trauer gehören zum Leben. Der Kita-Alltag bleibt davon nicht unberührt, denn die Kinder erzählen vom toten Haustier, vom kranken Papa, vom Besuch auf dem Friedhof. Und sie stellen Fragen:  Wo ist der Opa jetzt? Wie geht Sterben eigentlich? Wann sterbe ich?

Die Fortbildung will pädagogische Fachkräfte im Umgang mit dem auch oft persönlich herausfordernden und emotionalen Thema bestärken. Grundlegende Kenntnisse zur Trauerarbeit werden ebenso vermittelt wie Anregungen für die (religions-)pädagogische Begleitung von Kindern und Eltern. Es besteht die Möglichkeit, eigene Erfahrungen und Haltungen zu reflektieren, und Ideen für konkrete Situationen zu entwickeln.

Geeignet für:
Teams, die gerade eine akute Situation zu bewältigen haben, aber auch für die konzeptionelle und präventive Arbeit zum Thema, ebenso als Workshop für Fachtage

Zeit:
ca. 3-4 Stunden

Kinderschutz und religiöse Bildung

Anliegen des Kinderschutzes ist es, Kinder vor körperlichem und seelischem Schaden zu bewahren. Religiöse Bildung kann dabei – im Sinn der Resilienzförderung – eine wichtige präventive Rolle spielen. Dennoch gibt es auch Beispiele, wo Kinder und Jugendliche übergriffigem religiösen Verhalten durch Bezugspersonen ausgesetzt sind.

Die Fortbildung setzt die religionspädagogische Arbeit von Fachkräften in Beziehung zu den Anliegen des Kinderschutzes. Inhalte: das Bild vom Kind aus theologisch-religionspädagogischer Perspektive, das Entwickeln einer Sensibilität für grenzverletzendes religiöses Verhalten sowie praxisnahe Anregungen für eine resilienzfördernde religionspädagogische Arbeit.

Geeignet für:
Teams, die bereits am Kinderschutzkonzept gearbeitet haben; als Workshop für Fachtage zum Kinderschutz

Zeit:
ca. 3 Stunden

„Woher nehme ich meine Kraft?“ – ressourcenorientiertes Arbeiten im Kita-Alltag

In der Kita gibt es Situationen, die viel Kraft benötigen, aber auch Momente, die uns stärken und neue Energie schenken. Diesbezüglich nimmt die Fortbildung den Kita-Alltag genauer unter die Lupe: Wann und wo setze ich meine Energie ein? Wann und wo kann ich Kraft tanken? Welche Ressourcen trage ich in mir, welche werden mir zur Verfügung gestellt? Neben Übungen zu Reflexion und Selbstwertförderung gibt es die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch über mögliche Denk- und Handlungsstrategien für die täglichen Herausforderungen.

Geeignet für:
Fachtage (Workshopcharakter), aber auch im Rahmen eines pädagogischen Tages in der Kita

Zeit:
ca. 2-3 Stunden

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